Ausstellungen

Und Kulturführungen
– auch mit Gebärdensprachendolmetscher*in.
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Carlotta von Haebler – wäre ich gestern gewesen

Ausstellung vom 22.07. – 01.08.

Carlotta von Haebler schafft in ihren kleinformatigen, präzisen Collagen Kompositionen aus Elementen, die verschiedenste materielle und zeitliche Ebenen besitzen. In die intimen Spannung zwischen Harmonie und Dissonanz können die Betrachtenden ihre eigene Lebenswelt projizieren, die Grenzen zwischen eigener Erinnerung und evozierten Assoziationen verschwimmen. Das zentrale Thema der Ausstellung ist die Verfälschung und Veränderung von Erinnerung und damit verknüpften Emotionen durch eine veränderte Perspektive, zeitliche Distanz und differenzierte Auseinandersetzung. Was erinnern wir tatsächlich, was ist durch fremde Erzählungen beeinflusst? Die Fragilität der Wissens- und Gedankenkonstrukte wird in der Erfahrung und Reflexion Carlotta von Haeblers Bildern deutlich.

Gefördert im Rahmen des Kultursommers Hamburg

Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der zu dem Zeitpunkt gültigen Corona-Maßnahmen statt. Bitte bringt bei einem Besuch unserer Galerie ein tagesaktuelles negatives Corona-Testergebnis mit oder äquivalent euren Impf- bzw. Genesungsnachweis.

Klara Schoell – Vom Warten

Ausstellung vom 05.08. – 15.08.

Klara Schoell, die an der HAW Kunst studiert, zeigt in ihrer Ausstellung „Vom Warten“ auf großformatigen Malereien die zeitlichen und emotionalen Räume ohne Geschehen, die in der aktuellen Zeit von so vielen Menschen erlebt werden. Die Bilder beschreiben Momente der Schwebe, in denen nicht klar ist, in welche Richtung eine Situation kippt, ob auf die Spannung Entspannung oder die Klimax folgt. In der großen, industriellen „Halle 2“ bekommt jedes Werk den Raum, aus unterschiedlichen Distanzen und Winkeln betrachtet zu werden und so bei jede*r Betrachter*in eine ganz eigene Wirkung zu entfalten.

Skizzen und eine Installation, die durch das Lichtkunstkollektiv „Netzhautrauschen“ angemappt wird, untersuchen zudem das Prozesshafte der Entstehung der Werke der jungen Hamburger Künstlerin. 

Gefördert im Rahmen des Kultursommers Hamburg

Die Ausstellung findet unter Einhaltung der zu dem Zeitpunkt geltenden Corona-Maßnahmen statt.

Kulturführungen

Donnerstag, 29.07. um 18 Uhr

Samstag, 31.07. um 16 Uhr *

Sonntag, 01.08. um 16 Uhr

Sonntag, 08.08. um 16 Uhr *

Samstag, 14.08. um 16 Uhr

* Mit Begleitung einer*s Gebärdensprachendolmetscher*in:

Vergangene Veranstaltungen

clubkinder @Galerie Pfund&Dollar: sk8_Art

Ausstellung und Versteigerung zugunsten von und veranstaltet durch clubkinder am 15. – 18.07.

sk8_Art ist ein Projekt des Farb:Werks der clubkinder, dessen Ziel es ist, sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen die Kunst-, Street-Art und Skate-Welt näher zu bringen. Über 40 Artists haben dafür ausrangierte Boards neu gestaltet, in verschiedensten Formen und Farben.

Die namhafte Crew hat natürlich nicht ohne Grund Pinsel & Werkzeug geschwungen. Die Stücke werden versteigert und die so gesammelten Spenden bilden die Basis für die weiteren Elemente des sk8_Art Projekts: ein Kunst-Workshop für Kinder und Jugendliche über Street Art, Upcycling und natürlich Skateboards sowie ein Skateboard-Trainingskurs in Kooperation mit erfahrenen Skate-Artists. 🔥
An sk8_Art beteiligte Künstler:innen

Alex Diamond, Angry Koala, Anki Michler, Arezd, Birdy, Bobbie Serrano, Bona_Berlin, By Jonig, Darko Caramello, El Bocho, Frau Ines, Frau Jule, Folkewood, Fronsaide, Hallo Karlo, Hanadis Garage, HERAkut, Hkdns, Humble Wriderz, Hülpman, Johniversum, KERN TNS BUF, Kid Crap, Klaus Keller, Krashkid, Lapiz, Maaike Dirkx, MAENS, Marambolage, Marcel Baumann, Marshal Arts, Milchbengel Ultra, Neal, Pirho, PUSH Styrocuts, PUSH YOUR CREW, Rainbrogroup, REAM AFC BDA, Rebelzer, Sam Crew, Samy Deluxe, Satisfied Guy, Schaffenslust, SIRO KRKN, Stephanie Goldenbaum, TESE, Tona

Gefördert im Rahmen des Kultursommers Hamburg

Die Ausstellung findet unter Einhaltung der zu dem Zeitpunkt geltenden Corona-Maßnahmen statt.

viele bilder auf pinker Wand

Rüdiger F. Dittrich: „Icipation Parts“

Soloausstellung und Pop-Up Art-Store am 12.12. und 13.12.20

!!! Der Stockbrecher ihres Vertrauens empfiehlt !!!
Der Preis bleibt stabil, der Kurs geht trotzdem steil nach oben. Eine Kauf verspricht nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg durch wachsende Nachfrage und begrenztes Angebot. Sie folgen der Logik des Marktes und transzendieren seine Regeln. Zum Verkauf stehen 100 gleichwertige Kunstaktien, jedes ist ein Unikat. Investieren Sie jetzt: in den Künstler, in den Markt, in sich selbst.
!!! Konsum als Notwendigkeit für das Allgemeine Wohl !!!
Die „Icipation Parts“ lösen Grenze von Reklame und Kunst auf und stellen die Eindeutigkeit von Quellen und Urheberschaft infrage. Symbolik wird durch Repetition ihrer Bedeutung beraubt, bis die Repetition selbst zur Symbolik wird. Signifikant und Signifikat tauschen ihre Rollen. Das scheinbar Eindeutige wird dekontextualisert und erlangt in absurden Anordnungen neuen Sinn. Zweidimensionale Arrangements erschaffen in interagierende Ebenen eine dritte Dimension der Tiefe, die durch die Betrachtung einzelner Elemente wieder aufgelöst wird. Hochglanz, Sticker, Material von anderen Kunstschaffenden und eigenes Material verraten intime Geheimnisse. Veränderungen von Details erzählen von einer anderen Wahrheit.
!!! Frei nach der Formel: – Geld + Kunst = + Geld + Kunst !!!
R.F. Dittrich, geboren in Karl-Marx-Stadt, studierte Kunst an der Burg Giebichstein in Halle an der Saale. Seit 2007 lebt und arbeitet er in Hamburg. Seine künstlerischen Projekte die von Malerei über Fotografie und Collagen bis hin zu Installationen reichen, überwältigen die Betrachtenden durch ihre Größe und Fülle an Details oder durch unbegreifliche, minimalistische Ausdruckskraft.
!!! Alles hat (k)einen Preis !!!
Die Galerie Pfund & Dollar und R.F. Dittrich geben mit dem Pop-up Artstore „Icipation Parts“ – bei dem exklusiv am 12. und 13.12. eine Serie kleinformatiger Collagen auf verschiedenen Medien zu sehen und käuflich zu erwerben sein wird – einen Ausblick auf die für Dezember geplante aber nun ins Frühjahr verschobene Ausstellung mit dem Künstler.
!!! Kauft euch eure Zukunft, denn es ist Unsere !!!
paste-up von bona_berlin auf Backsteinwand der Alten Bahnmeisterei im Oberhafen

bona_berlin: „Ein Viertel Gemischtes“

Vom 24.09. – 03.10.2020 zeigt die Galerie Pfund&Dollar die neue Soloausstellung von bona_berlin.

Herzstück wird eine größere Outdoor Installation.
Natürlich hängen aber auch Bilder und andere Dinge an der Wand.
Bona_Berlin präsentiert eine Sammlung an Arbeiten auf unterschiedlichsten Materialien.
Knallige Objekte aber auch klassische Bilder. Ein buntes Sammelsurium, das die aktuelle
intensive Zeit widerspiegelt. Altes trifft auf neues, Worte auf Bilder, Streetart auf
Holzwerkstatt.
Die Installation wird im Dunkeln durch Projection Mapping von Netzhautrauschen visuell
bespielt.

Bildausschnitt HCU

Mapping Public Life – Hafen City Universität

30.01. – 02.02.2020

Öffentliche Räume werden von unterschiedlichen Personen genutzt und durch das individuelle Verhalten verändert. Sie werden von Unternehmen oder Behörden reglementiert und instandgehalten, meistens speziellen Funktionen gewidmet und sind Orte der Kontrolle sowie Repräsentation.
In dem Seminar Mapping Public Life analysierten Studierende der HafenCity Universität ausgewählte öffentliche Räume auf ihre Charakteristika.

Die Galerie Pfund & Dollar freut sich für 4 Tage die Ergebnisse dieser Analysen dem öffentlichen Publikum zugängig zu machen.

VERNISSAGE DONNERSTAG 30. JANUAR 18 UHR

Zeichenkind

16.01. – 26.01.2020

Schneewittchen Dunkelwald
Vernissage ++ Lesung ++ Konzert +++ Julia Zeichenkind (Bilder), Frietzsche, Thomas Volgmann (Stimmen), Uuga (Töne)

Im Oktober 2019 fand die viel beachtete (und noch mehr bestaunte) Ausstellung „Schneewittchen im Wunderland“ von Julia Zeichenkind und Alexander Bednarz in der Galerie Speckstraße im Gängeviertel statt.
Obwohl es in der Zwischenzeit oft Ausstellungen von Julia gab, ward das Schneewittchen lange nicht mehr gesehen. Die Galerie Pfund & Dollar stellt nun viele der Werke vom 16.-26. Januar aus.
Die Vernisage findet am 16. Januar statt. Begleitet von einer Lesung des „Ur-Schneewittchens“ – live vertont von Uuga.

Julia Zeichenkinds Kompositionen schaffen eine Tiefe, die schnell einen Sog auf Betrachter*innen ausübt. In den Schattierungen und Schraffuren ihrer Zeichnungen entdeckt man immer neue Details, die schnell in den Bann ziehen. Sind das Federn, phantastische Tiere – oder bildet sich der Betrachter das nur ein – in seiner überreizten Wahrnehmung? Phantastisch, düster, aus den Tiefen der Seele schöpfend.

Die Albphilharmonie führt seit 2017 Live-Hörspiele auf. Anlässlich der Vernisage wird das Ur-Schneewittchen: Dunkelwald aufgeführt. Der alternative Titel „Schneewittchen unter Kannibalen“ deutet nur an, wie es hier zur Sache geht.
Es lesen Thomas Volgmann und Frietzsche – Live-Vertonung von Uuga.

Uuga bestehen aus Gitarre und Schlagzeug und 2 menschlichen Wesen, die mit ihnen spielen. Oder umgekehrt.
Uuga waren bereits einmal mit der Albphilharmonie zu hören – anlässlich „Gretes Butterfahrt über den Jordan“ . Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen.

Collage Rita Kohel

‚Sichtwechsel‘ – Rita Kohel

12.12.2019 – 02.01.2020

Die Collagen von Rita Kohel entstehen in mehreren Schichten:
Auf unterschiedlichstem Ausgangsmaterial werden Farben, Lacke und Stifte mal lasierend, mal pastos aufgetragen und teils wieder abgerieben, übergespachtelt, gesprüht, gerollt und abgekratzt. Das milchige Papier mit den feinen Linien kommt anschliessend über diese freien, malerischen Grundierungen teils als fertige Komposition oder in einzelnen Stücken die erst nach und nach ein Bild ergeben. Auch beim Auftrag dieser Schicht werden unterschiedliche Techniken verwendet- mal wird gerissen und getackert, mal vorsichtig geklebt und wiederum Farbe aufgetragen. So entsteht der Sichtwechsel auf Städte, Landschaften und abstrakte Forme die sich dadurch in traumartige Gebilde verwandeln und eine völlig andere Atmosphäre ausstrahlen als in der schnöden Realität.

Die Vernissage  findet  am 12.12. ab 19 Uhr statt und wird begleitet von einer Live-Performance und darauf folgender partizipativer Session „der kleine Freitag“

Deborah Tyllack

‚transcendent‘ – Deborah Tyllack

14.11. – 01.12.2019

Deborah Tyllacks Arbeiten laden ein, sich in ihrer Betrachtung fallen zu lassen, sich in sinnlichen Eindrücken zu verlieren und die Emotionen zuzulassen, die die großformatigen Leinwände unvermeidlich provozieren. Sie wirken durch ihre vielschichtige Komposition, die der Betrachter*in aus jeder Distanz und in jeder Stimmung neue Facetten eröffnet.

Denn Deborah Tyllacks Bilder entstehen in einem langen Prozess, in dem sie visuelle Eindrücke, Träume und Gefühle in zahlreichen dicken Farbschichten auf ihrer Leinwand verarbeitet. Die einzelnen Schichten lässt sie trocknen oder sie vermischt sie mit neuen Farben und Eindrücken. Ihre Bilder sind ein Speicher und Spiegel der Energie, welche die junge Künstlerin treiben. So ist jede fertige Arbeit ein Abbild der diversen Stimmungen, die in den Entstehungsprozess einfließen und die für die Betrachter*in nicht nur visuell erlebbar werden.

Wenn Deborah Tyllack malt, meist auf dem Boden ihres Wohnzimmers, werden ihre Bewegungen zu einem expressiven Tanz mit Spachtel und Farbtuben um die Leinwand zu ihren Füßen. Genauso intuitiv wie ihre Großformate entstehen auch ihre kleineren Zeichnungen: Skizzen in schlichten Farben, welche die Gedankenwelt der Künstlerin in verschlungenen Figuren kanalisieren.

Melody Rouzimand

Melody Rouzimand

10.10. – 27.10.2019

Melody Rouzimands Bilder finden Ausdruck in visuellen Metaphern und starken Posen mit subtilen Konnotationen. Ihre Kunst ist ebenso vielseitig wie die philosophische Gedankenwelt, aus der die Künstlerin die Inspiration für ihre Fotografien, Zeichnungen und Malereien in verschiedensten Formaten schöpft. Hinter jedem Werk steckt eine Auseinandersetzung mit Fragen nach der Rolle und Körperlichkeit der Frau, nach der Abhängigkeit des Menschen von der Technik und Abgrenzung von anderen Menschen durch die Technik oder nach der Beziehung von Mensch und Objekt in einer Gesellschaft, die den Menschen objektifiziert. Kann ein Bild einen Moment der Wahrheit einfrieren? Bestimmt das Ego, was Wahrheit ist? Auf der Grundlage dieser Überlegungen plant Melody Rouzimand ihre Bilder in einem langen Prozess in kleinen Skizzen und inszeniert erst anschließend ihre Fotografien. Auch ihre Skizzen bergen gesellschaftskritische Fragestellungen und provozieren widersprüchliche Emotionen wie Mitgefühl und Ablehnung. Damit übt sie Kritik an dem aktuellen, oberflächlichen Begriff der Ästhetik. Rouzimands Malereien geben ihrer Arbeit eine abstrakte Dimension, lassen viel Raum für Interpretationen und sind dabei doch nicht weniger akkurat geplant.