Ausstellungen

Vergangene Veranstaltungen

Bildausschnitt HCU

Mapping Public Life – Hafen City Universität

30.01. – 02.02.2020

Öffentliche Räume werden von unterschiedlichen Personen genutzt und durch das individuelle Verhalten verändert. Sie werden von Unternehmen oder Behörden reglementiert und instandgehalten, meistens speziellen Funktionen gewidmet und sind Orte der Kontrolle sowie Repräsentation.
In dem Seminar Mapping Public Life analysierten Studierende der HafenCity Universität ausgewählte öffentliche Räume auf ihre Charakteristika.

Die Galerie Pfund & Dollar freut sich für 4 Tage die Ergebnisse dieser Analysen dem öffentlichen Publikum zugängig zu machen.

VERNISSAGE DONNERSTAG 30. JANUAR 18 UHR

Zeichenkind

16.01. – 26.01.2020

Schneewittchen Dunkelwald
Vernissage ++ Lesung ++ Konzert +++ Julia Zeichenkind (Bilder), Frietzsche, Thomas Volgmann (Stimmen), Uuga (Töne)

Im Oktober 2019 fand die viel beachtete (und noch mehr bestaunte) Ausstellung „Schneewittchen im Wunderland“ von Julia Zeichenkind und Alexander Bednarz in der Galerie Speckstraße im Gängeviertel statt.
Obwohl es in der Zwischenzeit oft Ausstellungen von Julia gab, ward das Schneewittchen lange nicht mehr gesehen. Die Galerie Pfund & Dollar stellt nun viele der Werke vom 16.-26. Januar aus.
Die Vernisage findet am 16. Januar statt. Begleitet von einer Lesung des „Ur-Schneewittchens“ – live vertont von Uuga.

Julia Zeichenkinds Kompositionen schaffen eine Tiefe, die schnell einen Sog auf Betrachter*innen ausübt. In den Schattierungen und Schraffuren ihrer Zeichnungen entdeckt man immer neue Details, die schnell in den Bann ziehen. Sind das Federn, phantastische Tiere – oder bildet sich der Betrachter das nur ein – in seiner überreizten Wahrnehmung? Phantastisch, düster, aus den Tiefen der Seele schöpfend.

Die Albphilharmonie führt seit 2017 Live-Hörspiele auf. Anlässlich der Vernisage wird das Ur-Schneewittchen: Dunkelwald aufgeführt. Der alternative Titel „Schneewittchen unter Kannibalen“ deutet nur an, wie es hier zur Sache geht.
Es lesen Thomas Volgmann und Frietzsche – Live-Vertonung von Uuga.

Uuga bestehen aus Gitarre und Schlagzeug und 2 menschlichen Wesen, die mit ihnen spielen. Oder umgekehrt.
Uuga waren bereits einmal mit der Albphilharmonie zu hören – anlässlich „Gretes Butterfahrt über den Jordan“ . Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen.

Collage Rita Kohel

‚Sichtwechsel‘ – Rita Kohel

12.12.2019 – 02.01.2020

Die Collagen von Rita Kohel entstehen in mehreren Schichten:
Auf unterschiedlichstem Ausgangsmaterial werden Farben, Lacke und Stifte mal lasierend, mal pastos aufgetragen und teils wieder abgerieben, übergespachtelt, gesprüht, gerollt und abgekratzt. Das milchige Papier mit den feinen Linien kommt anschliessend über diese freien, malerischen Grundierungen teils als fertige Komposition oder in einzelnen Stücken die erst nach und nach ein Bild ergeben. Auch beim Auftrag dieser Schicht werden unterschiedliche Techniken verwendet- mal wird gerissen und getackert, mal vorsichtig geklebt und wiederum Farbe aufgetragen. So entsteht der Sichtwechsel auf Städte, Landschaften und abstrakte Forme die sich dadurch in traumartige Gebilde verwandeln und eine völlig andere Atmosphäre ausstrahlen als in der schnöden Realität.

Die Vernissage  findet  am 12.12. ab 19 Uhr statt und wird begleitet von einer Live-Performance und darauf folgender partizipativer Session „der kleine Freitag“

Melody Rouzimand

Melody Rouzimand

10.10. – 27.10.2019

Melody Rouzimands Bilder finden Ausdruck in visuellen Metaphern und starken Posen mit subtilen Konnotationen. Ihre Kunst ist ebenso vielseitig wie die philosophische Gedankenwelt, aus der die Künstlerin die Inspiration für ihre Fotografien, Zeichnungen und Malereien in verschiedensten Formaten schöpft. Hinter jedem Werk steckt eine Auseinandersetzung mit Fragen nach der Rolle und Körperlichkeit der Frau, nach der Abhängigkeit des Menschen von der Technik und Abgrenzung von anderen Menschen durch die Technik oder nach der Beziehung von Mensch und Objekt in einer Gesellschaft, die den Menschen objektifiziert. Kann ein Bild einen Moment der Wahrheit einfrieren? Bestimmt das Ego, was Wahrheit ist? Auf der Grundlage dieser Überlegungen plant Melody Rouzimand ihre Bilder in einem langen Prozess in kleinen Skizzen und inszeniert erst anschließend ihre Fotografien. Auch ihre Skizzen bergen gesellschaftskritische Fragestellungen und provozieren widersprüchliche Emotionen wie Mitgefühl und Ablehnung. Damit übt sie Kritik an dem aktuellen, oberflächlichen Begriff der Ästhetik. Rouzimands Malereien geben ihrer Arbeit eine abstrakte Dimension, lassen viel Raum für Interpretationen und sind dabei doch nicht weniger akkurat geplant.

‚transcendent‘ – Deborah Tyllack

Deborah Tyllack

14.11. – 01.12.2019

Deborah Tyllacks Arbeiten laden ein, sich in ihrer Betrachtung fallen zu lassen, sich in sinnlichen Eindrücken zu verlieren und die Emotionen zuzulassen, die die großformatigen Leinwände unvermeidlich provozieren. Sie wirken durch ihre vielschichtige Komposition, die der Betrachter*in aus jeder Distanz und in jeder Stimmung neue Facetten eröffnet.

Denn Deborah Tyllacks Bilder entstehen in einem langen Prozess, in dem sie visuelle Eindrücke, Träume und Gefühle in zahlreichen dicken Farbschichten auf ihrer Leinwand verarbeitet. Die einzelnen Schichten lässt sie trocknen oder sie vermischt sie mit neuen Farben und Eindrücken. Ihre Bilder sind ein Speicher und Spiegel der Energie, welche die junge Künstlerin treiben. So ist jede fertige Arbeit ein Abbild der diversen Stimmungen, die in den Entstehungsprozess einfließen und die für die Betrachter*in nicht nur visuell erlebbar werden.

Wenn Deborah Tyllack malt, meist auf dem Boden ihres Wohnzimmers, werden ihre Bewegungen zu einem expressiven Tanz mit Spachtel und Farbtuben um die Leinwand zu ihren Füßen. Genauso intuitiv wie ihre Großformate entstehen auch ihre kleineren Zeichnungen: Skizzen in schlichten Farben, welche die Gedankenwelt der Künstlerin in verschlungenen Figuren kanalisieren.

,sichtwechsel‘ – Rita Kohel

Collage Rita Kohel

12.12.2019 – 02.01.2020

Die Collagen von Rita Kohel entstehen in mehreren Schichten: Auf unterschiedlichstem Ausgangsmaterial werden Farben, Lacke und Stifte mal lasierend, mal pastos aufgetragen und teils wieder abgerieben, übergespachtelt, gesprüht, gerollt und abgekratzt.
Das milchige Papier mit den feinen Linien kommt anschliessend über diese freien, malerischen Grundierungen teils als fertige Komposition oder in einzelnen Stücken die erst nach und nach ein Bild ergeben. Auch beim Auftrag dieser Schicht werden unterschiedliche Techniken verwendet- mal wird gerissen und getackert, mal vorsichtig geklebt und wiederum Farbe aufgetragen. So entsteht der Sichtwechsel auf Städte, Landschaften und abstrakte Forme die sich dadurch in traumartige Gebilde verwandeln und eine völlig andere Atmosphäre ausstrahlen als in der schnöden Realität.